Aktuelle Einschätzungen unserer Kapitalmarktexperten

Krieg gegen die Ukraine

Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 herrscht mitten in Europa Krieg. Die Lage im Russland-Ukraine-Konflikt ist dynamisch und teils unübersichtlich. Unsere Kapitalmarktexperten ordnen die aktuellen Ereignisse und Marktbewegungen fortlaufend für Sie ein.

Russland steht vor der technischen Zahlungsunfähigkeit

Russland steht vor der technischen Zahlungsunfähigkeit

Moskau droht der Ausfall einer internationalen Staatsanleihe, da Tilgungszahlungen in US-Dollar durch das US-Finanzministerium blockiert werden. Die angebotenen Rubel-Zahlungen würden den technischen Zahlungsausfall wahrscheinlich machen. In der Folge ist ein Rechtsverfahren denkbar, um die Ansprüche der Gläubiger zu befriedigen. Mit welchen Szenarien könnten ausländische Investoren rechnen? 

Die Welt ordnet sich neu – sechs Thesen

Die Welt ordnet sich neu – sechs Thesen 

Russlands Angriff auf die Ukraine bedeutet eine fundamentale Zäsur – viele sprechen bereits von einer neuen Weltordnung. Wird der Großmachtwettbewerb zum neuen alten Ordnungsprinzip? Verläuft der Pfad zur Klimaneutralität nun anders? In sechs Thesen skizzieren wir die von uns erwarteten mittelfristigen Auswirkungen des Ukrainekriegs auf Wirtschaft und Kapitalmarkt.

Was würde ein Erdgas-Lieferstopp für Europa bedeuten?

Was würde ein Erdgas-Lieferstopp für Europa bedeuten?

Russisches Gas fließt weiter nach Europa. Die Zahlungen müssen nun über die russische Gazprom-Bank abwickelt werden. Aufgrund der unberechenbaren Auswirkungen eines möglichen Gaslieferstopps hat Wirtschaftsminister Habeck die erste Gas-Warnstufe ausgerufen.

Russische Anlagen mit vielen Fragezeichen behaftet

Russische Anlagen mit vielen Fragezeichen behaftet

Die Lage bei russischen Energierohstoffen bleibt dynamisch. Die Europäische Union hat anlässlich des „Triple-Gipfels“ in Brüssel kein Energieembargo beschlossen, aber Moskau will Gas an westliche Staaten nur noch gegen Rubel liefern. Die Modalitäten sowie mögliche Auswirkungen daraus sind noch unklar.

Sanktionen – und ihre Beendigung

Sanktionen – und ihre Beendigung

Sanktionen sind leichter verhängt als aufgehoben. Das zeigt sich auch an den gegenwärtigen Sanktionen gegen Russland. Aber wie können Sanktionen als Instrument der Diplomatie flexibel genutzt und unter welchen Bedingungen können einmal verhängte Sanktionen wieder aufgehoben werden, um zu normalen Wirtschaftsbeziehungen zurückzukehren?

China setzt im Jahr des Tigers auf Wachstumsstärkung

China setzt im Jahr des Tigers auf Wachstumsstärkung

Neuer regulatorischer Druck aus Peking und die um sich greifende Omikron-Welle haben den chinesischen Aktienmarkt in Turbulenzen gestürzt. Dennoch erwartet Union Investment, dass China ein treibender Wachstumsfaktor für die Weltwirtschaft bleibt. Für Aktienengagements ist aber eine gezielte Auswahl nötig.

Die Anlageklasse Aktien behält ihre Reize – trotz allem

Die Anlageklasse Aktien behält ihre Reize – trotz allem

Die Kapitalmärkte sind vom Ukraine-Krieg, dem Konjunkturverlauf und dem Tempo der Zinswende beeinflusst. Anleger brauchen daher aktuell etwas mehr Geduld – aber ein aktiv gemanagtes Aktienportfolio, das gezielt auf hochqualitative Unternehmen setzt, hilft Risiken zu mindern. Im Multi-Asset-Kontext bleiben Renten mit kurzer Duration sowie Spread-Produkte als Diversifikationselement chancenreich.

Westliche Firmen und Russland: Zwischen zunehmendem Exodus und angespannten Lieferketten

Westliche Firmen und Russland: Zwischen zunehmendem Exodus und angespannten Lieferketten

Mittlerweile haben über 300 Unternehmen ihr Geschäft in Russland aufgrund des Krieges in der Ukraine eingeschränkt. Zumeist ist Russland als Absatz- und Produktionsstandort von wenig Bedeutung für sie gewesen, weshalb die Einbußen gering ausfallen dürften. Durch die aktuell angespannte Situation bei den Lieferketten sind jedoch auch punktuelle Produktionsausfälle möglich.

„Vollbremsung vielleicht, aber kein Schrumpfen“

„Vollbremsung vielleicht, aber kein Schrumpfen“

Mit dem russischen Überfall auf die Ukraine hat sich die Welt drastisch geändert –politisch, aber auch ökonomisch. Wir sprachen mit Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt und Leiter Research & Investment Strategy (RIS), über die wirtschaftlichen Aussichten und die geänderten Prognosen von Union Investment für den Rest des Jahres.

Geopolitische Risikoprämie treibt Rohstoffmarkt

Geopolitische Risikoprämie treibt Rohstoffmarkt

Der Angriff Russlands auf die Ukraine und die Umsetzung von Sanktionen durch westliche Staaten hat zu deutlichen Preissprüngen am Rohstoffmarkt geführt. Energie, Industriemetalle und Agrarrohstoffe stehen im Brennpunkt. Angesichts der Möglichkeit weiterer Sanktionen bleibt das Umfeld sehr unsicher und von hoher Dynamik geprägt.

Putin schockt die Weltgemeinschaft

Putin schockt die Weltgemeinschaft

Ein Krieg mitten in Europa kündigte sich durch den Angriff Russlands auf die Ukraine an. Die Ziele und die Intention Putins bleiben weiterhin unklar. Die USA und Europa antworten mit scharfen Sanktionen, unter anderem mit dem SWIFT-Ausschluss für ausgewählte russische Banken. Die Volatilität am Kapitalmarkt dürfte in den kommenden Tagen weiter anhalten.

Russland-Ukraine-Konflikt: Kurzkommentar vom 28.02.2022

Russland-Ukraine-Konflikt: Kurzkommentar vom 28.02.2022

Die Europäische Union (EU) hat am Wochenende ein drittes Sanktionspaket gegen Russland beschlossen. Konkret wurden bestimmte russische Banken aus dem internationalen Finanzdatensystem SWIFT ausgeschlossen. Weitere Maßnahmen richten sich gegen die Russische Zentralbank. 

Union Investment verhängt Zukaufsverbot für russische Staatsanleihen & staatsnahe Emittenten

Union Investment verhängt Zukaufsverbot für russische Staatsanleihen & staatsnahe Emittenten

Für unsere ESG-Publikumsfonds sind russische Staatsanleihen bereits seit geraumer Zeit ausgeschlossen. Für unsere Publikumsfonds und alle weiteren aktiv gemanagten Mandate gilt ein Zukaufverbot für alle Wertpapiere des russischen Staates sowie einer Reihe staatsnaher russischer Emittenten.

Russland-Ukraine-Konflikt: Kurzkommentar vom 24.02.2022

Russland-Ukraine-Konflikt: Kurzkommentar vom 24.02.2022

In der Nacht zum 24. Februar 2022 hat sich die sicherheitspolitische Situation in Osteuropa deutlich verschärft. Die aktuelle Lage ist mit hoher Unsicherheit behaftet: Weder sind die russischen Ziele noch die westlichen Gegenmaßnahmen klar. Das Union Investment Committee setzt den Kurs der Risikoreduktion durch temporäre Neutralisierung der Aktienquote fort.

Weitere regelmäßige Einschätzungen unserer Kapitalmarktexperten zu volkswirtschaftlichen Entwicklungen und Ausssichten für die Asset Klassen finden Sie hier:

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