Anlegen im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele

Nachhaltige Investments sind schon längst kein Nischenthema mehr. Die Notwendigkeit, auf die wirtschaftlichen Konsequenzen endlicher Ressourcen auch im Anlageverhalten zu reagieren, hat einen Investment-Trend ausgelöst. Mit SDG gibt es in diesem Kontext ein neues Akronym im Investorenwortschatz. Was hat es damit auf sich?

Noch nie lebten so viele Menschen in Wohlstand. Den florierenden Welthandel und die hohe Wachstumsdynamik der vergangenen Jahrzehnte haben die Weltbevölkerung allerdings mit einem hohen Preis erkauft – Klimawandel und Artensterben sind nur zwei von vielen weitreichenden Folgen. Nach und nach zeichnen sich auch wirtschaftliche Konsequenzen ab. Ein Umdenken ist also erforderlich. Die Weltgemeinschaft hat im Jahr 2015 deshalb mit der Unterschrift aller 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen (UN) 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) auf die Fahnen geschrieben. Dabei rücken Themen wie nachhaltiges Wachstum, nachhaltiger Städtebau und Konsum sowie das nachhaltige Management natürlicher Ressourcen in den Fokus.

Hoher Investitionsbedarf

Die UN schätzen, dass die Erreichung der SDGs bis 2030 weltweit pro Jahr rund fünf bis sieben Billionen US-Dollar Investitionskapital erfordert. Da die UN und die Mitgliedstaaten diesen Betrag nicht allein aufbringen können, ist vor allem die Privatwirtschaft gefragt. Einige der größten institutionellen Investoren der Welt haben bereits begonnen, ihr Kapital nach SDG-Kriterien anzulegen. Sie berücksichtigen damit neue Möglichkeiten des Risikomanagements und erschließen gleichzeitig eine neue Wertschöpfungsquelle. Auch Union Investment hat zum Jahresende 2017 einen globalen Aktienfonds aufgelegt, der die SDGs konsequent im Investmentprozess berücksichtigt.

Strukturierter Investmentprozess

Das Investmentuniversum besteht aus Titeln von rund 2.000 Unternehmen, die durch ihre nachhaltigen Geschäftsfelder einzelne oder mehrere SDGs unterstützen. Hierzu zählen beispielsweise Unternehmen aus dem Bereich erneuerbare Energien, Automobilhersteller, die vor allem auf dem Gebiet der Elektromobilität Fortschritte erzielen, oder Konzerne aus dem Bereich Wassermanagement, die nachhaltige Infrastrukturen durch Wasser-, Sanitär- oder Filtertechnologie entwickeln. Die Titel müssen aber auch wirtschaftlichen Anforderungen entsprechen, worüber eine gründliche Fundamentalanalyse Aufschluss geben kann. Wie steht das Unternehmen mit Blick auf fundamentale Erlöskennzahlen dar? Ist die Bewertung gegenüber dem Wettbewerb attraktiv? Und welche Trends könnten zu einer deutlichen Beschleunigung der positiven Entwicklung führen?

Globaler Aktienfonds mit SDG-Fokus

Auf Basis dieses Ansatzes werden die erfolgversprechendsten rund 60 Unternehmen für UniInstitutional SDG Equities herausgefiltert. Unternehmen werden dann im Universum berücksichtigt, wenn der Umsatz der nachhaltigen Geschäftsfelder, die die SDGs unterstützen, größer als 20 Prozent ist. Das Gesamtportfolio des Fonds muss in der Summe eine SDG-Quote von mindestens 50 Prozent erreichen. Durch die Identifikation von Unternehmen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen, die zudem langfristig hohe Wachstumsraten versprechen, können nicht nur attraktive Renditen, sondern gleichzeitig auch ein positiver ökologischer und sozialer Beitrag erzielt werden.

Mehr Zahlen und Fakten zum Fonds finden Sie in unserem Reporting.

 

Stand: 25. März 2019

 

 

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