Pressestimmen

Welt-Risiko-Bericht warnt vor Populismus

Das Brexit-Votum in Großbritannien und der Wahlsieg Donald Trumps in den USA lenkten vor allem den Blick auf Europa und Nordamerika. Doch auch in anderen Regionen der Welt wie etwa Brasilien, den Philippinen und der Türkei zeigen Beispiele eine heftige Bewegung gegen Teile des inländischen und internationalen Status quo. So zählt der anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos publizierte 12. Welt-Risiko-Bericht die Rückkehr des Nationalismus und den Aufstieg populistischer Bewegungen aktuell zu einem der fünf globalen Kernprobleme. Potenziell gefährlich für die Welt seien auch die wachsende soziale und wirtschaftliche Ungleichheit, die Migrationsproblematik, der Klimawandel und Terroranschläge. Für die Studie wurden weltweit etwa 750 Manager und Wirtschaftswissenschaftler befragt.

Was muss man von TLAC und MREL erwarten?

Mit „Basel IV“ sollen die globalen Kapitalregeln für Banken erneut reformiert werden. Zwar befindet sich das Regelwerk noch in Abstimmung. Absehbar ist aber bereits, dass Themen wie die neuen Mindestanforderungen für Banken, TLAC und MREL, dabei eine wichtige Rolle spielen werden. Für Banken hat das Auswirkungen auf die Kapitalanforderungen und bedeutet gleichzeitig einen enormen Umsetzungsaufwand. Die Bundesbank hat die absehbaren Auswirkungen für Banken und Investoren in Finanzanleihen in ihrem Monatsbericht näher behandelt.

Julian Nida-Rümelin auf „Die Vermessung des Risikos“

Prof. Julian Nida-Rümelin zählt zu den bekanntesten Philosophen Deutschlands. Der ehemalige Kulturstaatsminister lehrt Philosophie und politische Theorie an der Universität München und berät Führungskräfte zu ethischen Fragen. Als Grenzgänger zwischen Philosophie und Ökonomie interessiert er sich vor allem für Entscheidungsprozesse und deren ethische Aspekte. Prof. Nida-Rümelin war am 3. November 2016 Gastredner der 11. Risikomanagement-Konferenz von Union Investment. Am Rande der Veranstaltung ergab sich die Möglichkeit eines Interviews für das Projekt „Die Vermessung des Risikos“. In dieser interdisziplinären Online-Anthologie beantwortet Prof. Nida-Rümelin unter anderem Fragen zu Risiken, die genauer erforscht werden sollten, Lehren aus vergangenen Krisen sowie zur Prognose kommender Risiken.

Stephen Alan Ross im Interview

Stephen Alan Ross ist einer der wenigen Ökonomen, die sich nicht im Elfenbeinturm der Wissenschaft verschanzen, sondern stets den Abgleich ihrer Erkenntnisse aus der Theorie mit der Praxis an den Finanzmärkten suchen. Ein Gespräch. www.institutional-money.com, No. 4/2016, Im Interview mit Hans Heuser

Martin Hellmich und Sikandar Siddiqui im Interview

Martin Hellmich und Sikandar Siddiqui waren in diesem Jahr die Autoren des Spezialthemas in der Risikomanagement-Studie von Union Investment. Auseinandergesetzt haben sich die beiden Wissenschaftler mit der Entstehung von spekulativen Blasen. www.institutional-money.com, No. 4/2016, Im Interview mit Hans Heuser

Institutionelle Investoren und ihre „German Angst“

Deutsche Großanleger haben es im Vergleich zu ihren europäischen Kollegen offenbar schwerer. Das zeigt eine Studie von Union Investment unter 212 Institutionellen aus acht europäischen Ländern, die Assets von mehr als sechs Billionen Euro verwalten. www.institutional-money.com, No. 4/2016
06.12.2016

11. Risikomanagement-Konferenz von Union Investment

Der Einladung von Union Investment zur nunmehr 11. Risikomanagement-Konferenz in die Rheingoldhalle in Mainz folgten über 300 Teilnehmer. www.institutional-money.com, 16.11.2016

Risikostudie analysiert Blasenbildung an Finanzmärkten

Was sind die Ursachen von spekulativen Blasen an den Finanzmärkten? Und gibt es Möglichkeiten, diese rechtzeitig zu erkennen? Diese Fragen untersuchen Professor Martin Hellmich und Dr. Sikandar Siddiqui von der Frankfurt School of Finance & Management in der neuen Risikomanagement-Studie von Union Investment. Ziel der Studie ist es, Blasenbildungen besser vorhersehbar zu machen und im Idealfall einen Beitrag dazu zu leisten, zum richtigen Zeitpunkt gegen den Markt zu handeln. Dazu haben die Studienautoren ein empirisches Modell entwickelt, das das Handeln von heterogenen Finanzmarktakteuren in unterschiedlichen Netzwerken nachbildet und in einen Zusammenhang mit der Entstehung von unterschiedlichen Anomalien an den Finanzmärkten bringt.

Besser rechnen

Niedrige Zinsen und stärkere Ausschläge an den Börsen fordern Investoren heraus. Handelsblatt, 09.11.2016, Beitrag von Anke Rezmer, © Handelsblatt GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Depot A: A wie Aktien

Was haben die Darlehnskasse Münster und die Kreissparkasse Biberach gemeinsam? Sie setzen in ihrer Asset Allocation auf Aktien - der eine jüngst, der andere schon lange. portfolio institutionell newsflash 08.11.2016, Beitrag von Patrick Eisele